Rundbau überm Weinberg

Das Multifunktionsgebäude am Elisabeth-Krankenhaus ist teilweise bezugfertig.


Quelle: HNA Kassel / 2008-01-25
Von Martina Heise-Thonicke

Kassel. Die zweite Etage ist schon fast fertig. Wenn alles planmäßig läuft, wird das Multifunktionsgebäude samt neuem Eingangsbereich am Elisabeth-Krankenhaus im März 2009 bezugsfertig sein. Der benachbarte Neubau ist schon fertig: Mit glänzender Fassade erhebt sich das neue Gesundheitszentrum wie eine Spange über den Weinberg. Ein Signal dafür, dass das Krankenhaus auf dem Weinberg an seiner Zukunft baut.
Eine zusätzliche urologische Belegarztpraxis ist in dem Gesundheitszentrum bereits kürzlich eingezogen. Weitere Belegarzt praxen sollen folgen. Außerdem wird in dem Gebäude, das im Sommer fertig sein soll, eine Privatbettenstation einziehen, so Geschäftsführer Albin Zimmermann.
Stück für Stück, Etage für Etage schließt sich derzeit die Lücke zwischen dem Bettenhaus und dem neuen Gesundheitszentrum.
Im vergangenen Jahr musste das aus den 1950er-Jhren stammende Haupteingangs- und Verwaltungsgebäude für den neuen Multifunktionsbau weichen. Jetzt wird der Rohbau errichtet, der im Sommer stehen soll. Unterdessen wurde die Einfahrt der Tiefgarage, die Patienten und Besuchern zur Verfügung steht, etwas nach rechts verlegt.
In das erdgeschoss des neuen versteckende Gebäudes sollen die Verwaltung samt Pforte und Anmeldung sowie die Patienten-Cafeteria einziehen.
In den oberen Etagen werden Bereiche der Urologie, der chirugischen und medizinischen Klinik, dass Labor sowie die restliche Verwaltung untergebracht. In den Plänen der Architekten des Kasseler Büros Bieling ist auch ein Vortragssaal vorgesehen.
Dieser Bauabschnitt wird vorraussichtlich 9,5 Millionen Euro kosten, wovon das Land Hessen rund 8,8 Millionen zuschießt. Insgesamt werden auf dem Weinberg derzeit rund 18 Millionen Euro verbaut.
Seit 1997 hat das traditionsreiche 198-Betten-Haus, das von den Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul Von hildesheim getragen wird, sein Gesicht deutlich verändert: Ein neues Bettenhaus mit neuer Intensivstation wurde gebaut, später das alte Bettenhaus saniert. Danach folgten der Bau einer neuen Zentralküche und der Tiefgarage. Zimmermann: "Das sind alles kleine Schritte, aber so kommt auch etwas zusammen."

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