Beim Bau läuft alles prima

Erster Abschnitt der Kreisstraße in Rockensüß ist fertig - Ende Januar geht’s weiter


Quelle: HNA Rotenburg/Bebra – 08-01-18
Von Manfred Schaake

Viele Schirmherren: Bei strömendem Regen zerschnitten Straßenbauer und Politiker gestern das Band für die Freigabe des ersten Abschnitts der Kreisstraße in Rockensüß. Foto: Schaake

ROCKENSÜSS. Mit einem Lob für das Sontraer Bauunternehmen Laudemann und einem Dank für das Verständnis der Anwohner ist gestern Vormittag der erste Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Rockensüß freigegeben worden. „Bisher hat alles sehr gut geklappt“, freute sich Bürgermeister Achim Großkurth.
Die Bürger, so berichtete der Bürgermeister zur Freude des Unternehmers und der Verantwortlichen des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen (ASV), haben für die Bauarbeiter sogar Kaffee gekocht. „Weil sie zufrieden waren“, wie Großkurth sagte.

„Der dicke Brocken kommt erst noch.“ Achim Grosskurth

Als hervorragend bezeichnete Großkurth die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Bürgern und ASV: „Hoffen wir, dass es so gut weitergeht. Der dicke Brocken kommt erst noch.“
Damit meint Großkurth den nächsten, größeren Bauabschnitt. Der ist mit nicht ganz einfachen Kanalarbeiten verbunden. Begonnen werden soll am Montag, 28. Januar. Wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht.
Bisher habe sich bewährt, dass der gesamte Ausbau - Tief- und Straßenbau - an einen Unternehmer vergeben worden sei. Und auch der Leitende Baudirektor Peter Wöbbeking, Chef des federführenden Eschweger Amtes, ist zufrieden mit dem Laudemann-Team: „Kompliment an die Firma. Das Ergebnis lässt sich sehen.“

„Alle haben gut mitgezogen.“ Peter Wöbbeking

Umfangreiche Verhandlungen seien nötig gewesen, bevor die Bagger anrückten. Daran erinnerte Wöbbeking. „Alle haben gut mitgezogen“, lobte der Baudirektor die Anwohner und beteiligten Stellen.

Gemeinschaftsprojekt

Der Ausbau ist nämlich ein Gemeinschaftsprojekt: Landkreis, Gemeinde Cornberg und der Wasser- und Abwasserzweckverband Hersfeld-Rotenburg investieren zusammen 1,845 Millionen Euro. Dazu gibt es Zuschüsse des Landes und des Bundes. Auch dafür wurde gestern Dank gesagt.
Das große Verständnis der Anwohner hob Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt hervor. Die Bewohner hätten Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Dafür würden sie entschädigt. Die gesamte Ortslage werde sich nach Abschluss der Arbeiten in einem moderneren Bild zeigen, und es werde eine deutlich höhere Verkehrssicherheit geben.

Es wurde Zeit

„Es wurde auch Zeit, dass hier etwas geschieht“, meinte der Landrat. Schon vor drei Jahren habe er bei einem Ortstermin festgestellt, „dass bei dieser Buckelpiste dringender Handlungsbedarf besteht. Die Schlaglochstrecke hatte Risse und starke Verformungen. Und der Unterbau war nicht frostsicher.

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